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Die zweite Mannschaft des OVV bleibt in der Bezirksliga - Beide Relegationsspiele klar gewonnen
In beiden Relegationsspielen um den Verbleib in der Bezirksliga behielten die Damen um OVV-Trainer Tobias Martin deutlich die Nase vorn.

Die Freude über den Klassenverbleib war beim Team um Trainer Tobias Martin (r.) und dem Vorsitzenden des OVV, Eddy Wintz (l.) riesengroß . Die Zweite spielt auch in der neuen Saison in der Bezirksliga.
Oberaußemer VV II - TC Kreuzau 3:1 (25:8, 25:19, 13:25, 25:18). In das Heimspiel am Freitag starteten die Oberaußemerinnen souveran. Gerade einmal acht Punkte ließen sie für die jungen Gäste aus Kreuzau zu. Hauptanteil an dem deutlichen Ergebnis im ersten Satz hatten Mittelblockerin Tuulia Hokkanen und die noch ganz genesene Lisa Feuß mit jeweils sieben Aufschlägen in Serie.
Die rund 40 Fans in der Oberaußemer Halle an der Brieystraße waren hochzufrieden, doch im zweiten Satz schlichen sich auf Seiten des OVV zunehmend leichte Ungenauigkeiten ein, die das zwingende Spiel aus dem ersten Satzes nicht mehr ermöglichten. Im dritten Satz kam dann vollends ein Bruch ins Oberaußemer Spiel.
Einfache Fehler in der Annahme und Unkonzentriertheit ließen den Satz deutlich an den TC Kreuzau gehen. OVV-Trainer Martin appellierte in der Satzpause an die eigene Leistungsfähigkeit seiner Truppe, mit Erfolg. Letztlich ungefährdet ging der vierte Satz an den OVV. "Ein rundes Spiel" attestierte der Oberaußemer Coach aber lediglich seiner Kapitänin, Jill Becker. "Heute war nicht alles Gold was glänzte", analysiert Martin. "Morgen werden wir eine Schüppe drauflegen und in der Annahme stabiler stehen müssen".
Alemannia Aachen VI - Oberaußemer VV II 0:3 (10:25, 17:25, 14:25). Auch für den Samstag hatte OVV-Trainer Martin alle zwölf Spielerinnen beisammen. Bei sommerlichen Temperaturen wartete im entscheidenden Spiel um den Ligaverbleib Alemannia Aachen VI auf die Oberaußemerinnen. Wie schon in eigener Halle am Tag gelang ein Auftakt nach Maß. Nur zehn Punkte standen nach Abpfiff des ersten Durchgangs für die Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel.
Konzentriert und taktisch gut eingestellt gestaltete sich der zweite Satz für den OVV zwar insgesamt enger, dennoch zeigte sich Martin mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.
"Wir haben genauer gespielt als am Freitag. Zuspielerin Tine Maevis konnte unsere Schnellangreiferinnen Tuulia Hokkanen und Karo Kühn immer wieder geschickt einsetzen", berichtet der Coach.
Auch im dritten Satz kämpften die Oberaußemerinnen, allen voran Libera Silke Rüll, um jeden Ball und spielten sich so einen deutlichen Vorsprung heraus, der durch konzentrierte Spielweise und druckvolle Angriffe bis zum Spielende Bestand hatte.
Nach dem Spiel war der Jubel der Oberaußemer riesengroß. "Ich bin sehr stolz auf alle meine Mädels, wie cool sie mit der Belastung umgegangen sind. Sie haben heute großartiges Volleyball gezeigt, das Lust auf mehr macht", lobt Martin seine Spielerinnen.
Jetzt steht für die zweite Mannschaft, wie für die Landesliga-Damen, erst einmal eine verdiente Pause an. "In Gesprächen wird die vergangene Saison noch einmal aufgearbeitet werden und dann für die kommende Bezirksligasaison geplant. Das Ziel ist aber schon jetzt klar: Im zweiten Jahr Bezirksliga soll es für uns keine Relegation mehr geben", erklärte der Trainer. (moe)
Oberaußemer VV II: Tine Maevis, Julchen Riefert, Lisa Feuß, Karo Kühn, Tuulia Hokkanen, Keflen Felski, Jill Becker (Kapitänin), Dini Thomsen, Lena Schumacher, Janina Placke, Natalie Kupp, Silke Rüll; Trainer: Tobias Martin.
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