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DJK Hürth gewinnt das Kreis-Derby (Kölnische Rundschau, 26.01.2012)
Freitag, den 27. Januar 2012 um 09:23 Uhr
Oberaußemer Volleyballerinnen boten Spitzenreiter einen heißen Kampf 

Die hohen Erwartungen an das Spitzenspiel in der Landesliga zwischen der DJK TuS Hürth und dem Oberaußemer VV wurden erfüllt. Darin waren sich der Hürther Trainer, Gerry Dexel, und der Coach der Oberaußemer Volleyballdamen, Tobis Martin, nach dem 3:2-Erfolg der Hürtherinnen einig.

DJK TuS Hürth - Oberaußemer VV 3:2 (25:22, 26:24, 16:25, 15:25, 15:11). Das knapp zwei Stunden dauernde Match war die Fortsetzung des spannenden und ebenso knappen Hinspiels. In beiden Begegnungen setzten sich die Hürtherinnen durch. "Wie knapp das Spiel war, zeigt sich auch in der Gesamtpunktzahl. Obwohl wir insgesamt acht Punkte mehr gemacht haben, hatten wir am Ende das Nachsehen", erklärte Martin.

Der Oberaußemer VV konnte fast vollzählig in das mit Spannung erwartete Spiel gehen. Einzig die langzeitverletzte Natalie Kupp sowie Britta Hannig (berufliche Gründe) waren nicht dabei. Im ersten Satz fanden die Hürtherinnen besser ins Spiel und setzten mit druckvollen Aufschlägen den Gegner unter Druck. Ein Drei-Punkte-Vorsprung reichte zum Satzgewinn. In den zweiten Durchgang starteten die Oberaußemerinnen besser. Die Annahme wurde präziser, die Aufschläge fanden ihren Weg ins gegnerische Feld. Am Ende hatte der OVV sogar einen Satzball, der aber nicht genutzt wurde.
"Die vorgegebene Marschrichtung ist klar: Die Annahme stabil halten und am Netz Gas geben", erklärte Martin in der Pausenansprache. Dies gelang immer besser. Zuspielerin Stefanie Winkler setzte klug und variabel ihre Angreiferin in Szene. Der Block, speziell auf der Außenposition, setzte die starken Hürtherinnen immer mehr unter Druck. Verena Hübbers mit wuchtigen Angriffen sowie Maren Jaspert durch geschicktes Anschlagen des Blocks punkteten. Am Ende ging dieser Satz deutlich mit 25:16 an den OVV.
Auch der vierte Satz wurde durch gefährliche Aufschläge von Winkler und Mittelblockerin Mareike Laub eine deutliche Sache für den OVV. Den Oberaußemerinnen gelang in dieser Phase fast alles. "Besonders die Annahme mit Libera Sabine Reisten und Kapitänin Marieke Nannen machte einen guten Job", lobte der Coach.
Mit dem Gefühl, zwei Sätze aufgeholt zu haben, ging es in den entscheidenden fünften Satz. Den Oberaußemerinnen gelang ein Start nach Maß. Mit 8:3 wurden ein letztes Mal die Seiten gewechselt. Unerklärlich war dann der Bruch im Spiel des OVV. Punkt für Punkt kämpften sich die Hürtherinnen heran, konnten ausgleichen und in Führung gehen.
Leichte Fehler der Oberaußemerinnen im Abschluss ließen das Spiel kippen. "Wie schon im Hinspiel, bin ich aber sehr zufrieden damit, wie wir heute agiert haben. Das wir den Sack wieder nicht zumachen konnten, ist schade aber kein Beinbruch. Die Hürtherinnen waren im entscheidenden Moment abgezockter", sagte der OVV-Coach. "Mit der gezeigten Leistung können wir mit einem positiven Gefühl an die kommenden Aufgaben gehen", richtet Martin den Blick nach vorn. (mos)

 
Spitzenspiel in Frechen (Kölnische Rundschau, 21.01.2012)
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 20:08 Uhr

Pulheimer Volleyballerinnen zeigten dem OVV die Grenzen auf - Zwei Niederlagen in einer Woche 

Gleich zweimal in dieser Woche zogen die Volleyballerinen des Oberaußemer VV gegen den Pulheimer SC den Kürzeren. Im Spitzenspiel der U 16 unterlag die Auswahl von Trainerin Eva Goerlich den erfahreneren Pulheimerinnen mit 0:3 Sätzen. In der Bezirksliga-Begegnung mit den Pulheimerinnen verloren die OVV-Damen in rund eineinviertel Stunden Spielzeit mit 1:3 (17:25, 25:21, 22:25, 16:25).
"Speziell im Aufschlag waren die Spielerinnen des PSC heute eine Klasse besser als wir", urteilte Trainerin Goerlich. Nicht viel besser erging es dem Bezirksligateam des OVV am Mittwoch in ihrem Spiel gegen die Pulheimerinnen. Bereits vor dem Spiel musste sich Außenangreiferin Mona Arabi mit einer Bänderverletzung abmelden. Kapitänin Jill Becker konnte das Spiel wegen Kniebeschwerden nicht zu Ende spielen.
"Beide sind wichtige Spielerinnen für uns. Und wenn der Kapitän von Bord geht, ist das für jede Mannschaft eine schwierige Situation", sagte Trainer Tobias Martin. Die Oberaußemerinnen waren nach den letzten Trainingseinheiten "mit einem guten Gefühl" in die Partie gegangen und wurden böse überrascht.
Durch eine Aufschlagserie lagen sie im ersten Satz schnell mit 0:7 hinten. Im Verlauf des Satzes schmolz der Vorsprung der Pulheimerinnen, am Ende reichte es für den OVV aber nicht zum Satzgewinn. Deutliche Worte von Trainer Martin in der Pause sowie zwei personelle Wechsel sorgten im zweiten Satz für ein verändertes Auftreten der Oberaußemer Mannschaft.
Sie spielte deutlich aggressiver, konzentrierter und vor allem genauer in der Annahme. Die früh aufgebaute Drei-Punkte-Führung hielt bis zum Ende des Durchgangs. Eine Aufschlagserie von Lisa Feuß hatte alleine sieben Punkte gebracht.
Der dritte Satz verlief über weite Strecken ausgeglichen. Lange Spielzüge und haarsträubende Fehler wechselten sich bei beiden Teams ab. Am Ende entschied wieder einmal die "wacklige" Annahme der Oberaußemerinnen den Satz für die kämpferisch starken Pulheimerinnen. Der letzte Satz war aus Sicht des PSC wieder deutlicher. Einzig Lena Schumacher erreichte auch in diesem Durchgang in Angriff und Annahme ihre Normalform.

"Wir haben uns wieder selbst das Leben schwer gemacht. Gegen die unkonventionell spielenden Pulheimerinnen hilft nur, jedem Ball nachzugehen", analysierte der OVV-Coach. Die aufgezeigten Defizite in der Annahme werden in den nächsten Einheiten verstärkt auf dem Trainingsplan stehen, verriet Martin.

Am Sonntag, 29. Januar, spielen die Bezirksligadamen des OVV im Kellerduell gegen Alemannia Aachen V. Im Hinspiel eine klare Sache, soll es auch im Rückspiel positiv für den OVV II ausgehen.

In der Landesliga trifft die erste Mannschaft des OVV am Samstag in der Frechener Sporthalle "Zum Kuckental", Aufschlag 19 Uhr, im Spitzenspiel auf die DJK TuS Hürth. Spannung und gutes Volleyball sind dabei garantiert. (mos)